Entbindungen per Kaiserschnitt werden seit Jahrzehnten immer häufiger. Mittlerweile kommt in Deutschland fast jedes dritte Kind im OP zur Welt – auch wenn nicht immer das Leben von Mutter oder Kind gefährdet ist. Doch für die Kinder könnte dieser vermeintlich einfachere Weg ins Leben womöglich mehr Konsequenzen haben als bisher bekannt.

Das legt eine aktuelle britische Studie mit fast 600 Neugeborenen nahe. Die Forscher zeigten, dass Kaiserschnitt-Kinder eine völlig andere Darmflora haben als Kindern, die per Spontangeburt zur Welt kamen. Es dauert lange, bis sich diese Unterschiede im Laufe des Lebens ausgleichen. Bis dahin können sich Krankheitserreger leichter im Darm ansiedeln, weil die schützende gesunde Darmflora nicht vollständig vorhanden ist. 

Dies scheint weitreichende Folgen für die weitere Entwicklung bis hinein ins Erwachsenenalter zu haben.

Über diesen interessanten Zusammenhang berichtet der NDR in der Sendung Visite:

Photo by Filip Mroz on Unsplash

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